Hier stehen entweder die Neusten News oder aber auch irgendwelche Gedanken etc. zum Thema Kampfkunst.

Warum ich am 28.02.2009 meinen Karate-Verein verlassen habe:
Es kam wie es irgendwann kommen musste, 2006 kündigte der damals 1. Vorsitzende seinen Posten und wir zwei jungen Menschen mussten die komplette Vorstandsarbeit übernehmen, um den Verein am Laufen zu halten. Doch scheinbar lief es nach knapp einem Jahr zu gut für die Vorstellungen dieses Menschen, sodass er anfing unsere Arbeit und somit den gesamten Verein zu tyrannisieren. Erschreckender Weise scheint es genügend Menschen zu geben, die großen Wert darauf legen, Diktatoren wie ihm eine Chance zu geben, was letztlich dazu geführt hat, dass ich den Verein verlassen "musste", um mein eigenes Gesicht zu wahren und dieser Schlammschlacht seinerseits ein Ende zu setzen.

Das Problem an der ganze Geschichte: Die Schlammschlacht nahm und nimmt kein Ende.. sie wird wohl kaum jemals ein Ende nehmen. Seitdem ich meinen eigenen Verein gegründet habe, kann ich fast jeden Tag meine Plakate und Flyer erneuern, da diese auf misteriöse Weise abgerissen, zerschnitten oder sonst was werden. Zudem werden alle meine Aktionen oder sogar Flyer kopiert und für eigene Zwecke verwendet. Rhetorische Frage an alle, mit einem halbwegs funktionierendem Menschenverstand: ist das die Art und Weise, wie sich ein fast 50jähriger Mann verhalten sollte?

Hier die Abmeldung, die ich damals als letzte Handlung an alle Mitglieder des Vereins gesendet hatte, in der Hoffnung, dass sie erkennen, was dies für ein Mensch ist.. Naja, leider haben es bis heute viel zu wenige begriffen.  
Vereins-Abmeldung und Abgabe aller Aufgaben und Ämter


Deutsche Meisterschaft am 01.05.2010 in Karlsruhe

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Am 01.05.2010 startete ich für meinen Verein für Kampfkünste Kall e.V. bei der Deutschen Meisterschaft des Deutschen Dan-Kollegiums (DDK) in Karlsruhe und brachte den 1. Platz mit nach Hause.  

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Einige Artikel zum Thema Kampfkunst:
Tori und Uke - Partner oder Gegner?
Was ist besser, Kata oder Kumite?
Kann man sich mit Karate-Do wirklich verteidigen?
In welchen Kampfkünsten sind Ellenbogen- und Kniestöße erlaubt?
Was ist Kumite und was steckt dahinter?
Karate (Kampfkunst): ab welchem Alter?
Waffenrecht - Sinn und Unsinn
Kampfsport ist gut gegen Kopfschmerzen




Tori und Uke – Gegner oder Partner?

Die meisten Techniken in den Kampfkünsten können ohne einen Partner erst gar nicht richtig trainiert werden, da diese im ursprünglichen Sinne zur Anwendung gegen eine andere Person entwickelt wurden. Die Begriffe Tori (Ausführender) und Uke (Leidender) wurden - anfänglich aus dem Judo stammend - für alle japanischen Kampfkünste einheitlich übernommen und etabliert.

Doch was sind Tori und Uke denn nun wirklich? Partner oder doch Gegner?
Also in gewisser Weise sind sie beides. Sie lernen mit- und durcheinander, jedoch nicht, indem Tori immer danach streben muss, seine Technik so auszuführen, dass er Uke treffen bzw. verletzen könnte. Meist bleibt es zum Glück beim könnte.

Am besten lernt Tori sicherlich, wenn Uke gewillt ist, ihm das Leben schwer zu machen und somit eine Art realistische Situation zu schaffen, in der der Gegner auch nicht immer so mitspielt, wie man es im Training oft gerne hätte. So kann Uke ebenfalls lernen. Nicht nur, den Angriff zu überstehen, sondern auch gegen den Angriff zu arbeiten.

Bezogen auf Kampfkünste, in denen Wurftechniken ausgeübt werden (wie Judo, Ju-Jutsu oder Aikido), ist es dann das Ziel von Uke, den Wurf im Rahmen des Möglichen zu verhindern, während Tori alles geben soll, um diesen dennoch möglichst korrekt auszuführen.
Im Karate, Taekwondo oder Kung-Fu hingegen, in denen mehr Fauststöße oder Fußtritte praktiziert werden, geht es in erster Linie darum für den Angreifer den Angriff zu üben während der Verteidiger zugleich die Abwehr üben soll. Auch hier ist es keineswegs so, dass nur einer der Partner arbeitet und der andere nur mitzuspielen hat.

Beide sind Partner und Gegner zugleich. Beiden kommt die gleiche Bedeutung zu. Es ist wichtig, das Uke und Tori ihre Aufgaben verstehen und auch entsprechend umsetzen. Keinem der beiden kommt eine rein passive Rolle zu. Je stärker Uke ist, desto besser muss Tori sein und während Tori stärker wird, muss auch Uke stärker werden. So lernen beide Uke und Tori miteinander und voneinander. Allein kann weder Uke noch Tori besser werden. Ein starker, fordernder Übungspartner ist das beste, was einem bei Partnerübungen gleich welcher Art passieren kann.

Ein starker Angriff erfordert immer eine entsprechende Antwort. Interessanterweise stellen sich die Kontrahenten sehr schnell aufeinander ein. Führt Uke einen schwachen Angriff aus, ist auch die Reaktion von Tori entsprechend. Uke muss Tori zwingen, stark zu reagieren.

Im Karate ist bei Anfängern häufig zu beobachten, dass sie schwach angreifen, weil sie eine harte Reaktion fürchten. Doch das Gegenteil ist der Fall gerade weil sie schwach und unentschlossen angreifen, geben sie dem Partner überhaupt erst die Gelegenheit stark zu reagieren. Wenn sie selbst einen starken Angriff vortragen, muss sich der Partner zunächst selbt schützen bevor er mit seinem Gegenangriff beginnen kann. Dies zu verstehen und vor allem in der Praxis auch umzusetzen ist gar nicht einmal so schwer. Man muss sich nur selbst immer wieder überwinden. Auf diese Weise kann ein Partner wirklich seinen Angriff üben und verbessern, während der andere gezwungen ist, sich richtig und angemessen zu verteidigen.

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Was ist besser Kata oder Kumite?

Es gibt Leute die in erster Linie Kata trainieren und es gibt z.B. Leute die vor Allem Sparring trainieren. Jemand der immer nur Kata übt wird diese doch in der Regel besser zeigen können als derjenige, der die meiste Zeit im Training gekämpft hat, dafür wird er wohl dem Kämpfer im Sparring deutlich unterlegen sein.

Soweit so gut. Ich aber sage: Wer seinen Trainingsschwerpunkt auf Kata oder Kumite legt, hat Karate nicht richtig verstanden. Es gibt nicht umsonst die “3 Säulen” des Karate (Kihon, Kata, Kumite). Wenn ich von einem dreibeinigen Hocker eine Stütze kürze oder gar ganz entferne, wird dieser Hocker nicht mehr zu gebrauchen sein, da er nicht mehr steht bzw. ständig kippelt.

Ein gutes Karate ist ausgewogen. In der Kata lernen wir die Grundlagen für Kumite. Kata ist Kumite. Nur verstehen das die wenigsten. Die meisten sehen Kata als Form. Form muss schön sein – so denken sie. Nein, eine Form muss effektiv sein. Und das ist genau der Punkt, der bei vielen fehlt. Die Kata ist nur schön, aber es steckt nichts dahinter. Die Kata wird zur reinen Gymnastik mit ein paar kampfsportspezifischen Bewegungen.

Wenn man die Kata verstehen und begreifen will, dann muss man sie intensiv üben. Die Grundlagen für ein gutes Kumite sind neben guten Techniken Reaktion, Timing, Distanz und die Fähigkeit sich effektiv und schnell bewegen zu können. Hierfür legt die korrekt ausgeführte Kata die Grundlagen. Diese Grundlagen kann man nicht im Kumite lernen. Man muss sie in der Kata lernen.

Umgekehrt kann man ohne Kumite (also Übung mit Partner) niemals die Effektivität der Karate-Techniken erproben, denn ein imaginärer Gegner schlägt nicht zurück.

Früher waren Leute, die in Kata gut waren auch in Kumite gut und umgekehrt. Heute spezialisieren sich die Kämpfer. Die großen Meister haben aber schon immer gesagt: “Kata ist gleich Kumite. Aber Kumite ist nicht gleich Kata.” Das haben aber viele vergessen und entsprechend entwickeln sich Kata und Kumite.

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Kann man sich mit Karate wirklich verteidigen?

Ist Karate in Notfallsituationen gut? Kann man sich mit langjähriger Erfahrung gegen einen Angreifer auf der Straße erfolgreich zur Wehr setzen? Schließlich lernt man ja wie Schläge und Tritte abgewehrt werden und wie man daraufhin zurückschlägt.

Rein theoretisch ja. Rein praktisch kommt es darauf an. Eine Notfallsituation auf der Straße ist etwas ganz anderes als eine Trainingssituation im Dojo. Wie realistisch wird im Dojo wirklich geübt? Auf der Straße hält sich der Angreifer nicht an vorgeschriebene Regeln und man muss völlig intuitiv reagieren.

Auch sollte man berücksichtigen, dass Karate seine Stärken beim Kampf auf Distanz hat. Im Infight / mittlere und nahe Distanz sieht es bei den meisten Karateka nicht so gut aus.

Der Grund? In vielen Dojo’s wird primär auf Wettkampf trainiert. Die Folge ist, dass viele sehr effektive Techniken einfach nicht mehr trainiert werden und damit aus dem reichen Repertoire des Karate einfach verschwinden. Gefährliche Techniken sind im Wettkampf verboten. Geht es in die Nah-Distanz wird der Kampf meist unterbrochen.

Eine gute Selbstverteidigung ist kompromisslos, einfach und effektiv. Im modernen Sportkarate geht es meist nur um Punkte, nicht um Effektivität. Viele Techniken, die in Wettkämpfen zu sehen sind, haben mit “echten” Karatetechniken nicht mehr viel gemein.

Wenn wir uns erinnern: Karate haben die Bauern auf Okinawa entwickelt, um sich gegen die Samurai auch ohne Waffen zu verteidigen. Die Samurai waren bewaffnet und trugen Rüstungen. Der Karateka musste also in der Lage sein, mit einem Schlag den Gegner kampfunfähig zu machen. Derart starke Techniken sieht man in vielen Karate-Wettkämpfen heute nie. Es wird nach Punkten gekämpft. Wer die meisten Punkte erhält hat gewonnen…

Früher war die Entscheidung einfach: Wer tot war, konnte nicht der Sieger sein. Speziell im Shotokan wurde, als das Wettkampfsystem eingeführt wurde, nach Shobu-Ippon-Regeln gekämpft. Eine volle Wertung entscheidet. Die volle Wertung bedeutet zugleich: Im Ernstfall, wenn der Schlag nicht abgestoppt worden wäre, dann wäre der Gegner kampfunfähig. Doch nach diesen Regeln wird schon lange nicht mehr gekämpft. Es geht darum, den Gegner möglichst oft, irgendwie zu treffen. Hat dies noch etwas mit Effektivität zu tun?

Weniger ist mehr. Es gibt nur eine Chance, nur eine Gelegenheit, die man nutzen muss. Man kann nicht mehrmals sterben. Was ist die Steigerungsform von tot – töter als tot?

Ich glaube schon, dass man sich – das richtige Training vorausgesetzt – mit Karate sehr gut und effektiv auf der Straße gegen Angreifer verteidigen kann. Schon allein deshalb, weil einem die Situation, dass eine Faust auf einen zugeschossen kommt, nicht fremd ist und man gelernt hat, auszuweichen.

Der erfahrene Kämpfer verzichtet auf Abwehrtechniken, denn diese sind etwas für den Anfänger. Der fortgeschrittene Kämpfer weicht geschickt aus und nutzt die Kraft und Zeit, die er eigentlich für die Abwehr benötigt hätte bereits für eine erste Gegentechnik.

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In welchen Kampfsportarten sind Ellbogenschläge und Kniestöße erlaubt?

Keine Kampfsportart erlegt sich selbst Verbote beim Einsatz der Techniken auf. Bevor der “sportliche” Wettkampf eingeführt wurde, wurden in allen Kampfsportarten alle Teile des Körpers einschließlich der Knie und der Ellbogen eingesetzt.

Mit der zunehmenden Versportlichung sind auch immer mehr Techniken aus der Repertoire der jeweiligen Kampfsportarten verbannt worden, weil diese zu gefährlich seien.

Die Fragestellung trifft auch nicht ganz den Kern der Sache: Geht es um Kampfsport im Sinne von sportlichen Wettkämpfen unter Einsatz von Knie und Ellbogen oder Kampfsport mit dem Ziel, Knie und Ellbogen im Fall einer notwendig werdenden Selbstverteidigung effektiv einsetzen zu können …

Das ist letztlich ein gewaltiger Unterschied. Beispielsweise gibt es im Karate Knie- und Ellbogenstöße. Nur im Wettkampf sieht man diese eigentlich erlaubten Techniken nie. Der Grund: Da man hierzu sehr nah an den Gegner herankommen muss, werden diese Techniken kaum geübt. Man trainiert überwiegend auf Sport-Karate und da wird nur das eingesetzt, was sicherer Punkte bringt.

Für Kickboxen und Taekwondo gilt das gleiche. Man kann mit anderen Techniken leichter und schneller Punkte machen. Diese Entwicklung ist bedauerlich, aber dem Sport geschuldet.

Im Judo gab es früher übrigens durchaus Kniestöße, Ellbogenschläge, ja sogar Tritte und Handkanten-Techniken. Nachdem Judo zum Sport und später zur olympischen Disziplin wurde, reglementierte man Judo extrem, so dass diese Techniken heute nicht mehr vorkommen.

Eine ähnliche Entwicklung ist beim Taekwondo oder Karate zu beobachten. Zwar sind diese Techniken durchaus erlaubt, aber mit diesen Techniken im sportlichen Wettkampf auch wirklich Punkte zu erzielen ist schwer. Ich persönlich glaube, dass das klassische Taekwondo oder Karate um vieles reicher ist als die heute vielfach praktizierten “modernen” Sport-Pendants. Leider.

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Was ist Kumite und was steckt dahinter?

Kumite ist die Bezeichnung für den Zweikampf oder die Partnerübung im Karate. Es gibt dabei verschiedene Formen.

Zunächst die einfachste Form (Grundform), wobei beide Partner genau wissen, welche Technik auszuführen ist. Der Kampf/die Übung ist abgesprochen.

Hier sollen zunächst Technik und Abstand sowie auf eine sehr einfache Weise auch Timing und Reaktion geübt werden. Diese Übungsform ist relativ sicher und die Verletzungsgefahr ist auch für den Anfänger äußerst niedrig.

In der halbfreien Form ist der Angriff bekannt, Abwehr/Verteidigung und Gegenangriff sind frei. Neben den vorgenannten Elementen gewinnt jetzt der Faktor Reaktion und Timing mehr und mehr an Bedeutung. Der Angreifer soll den richtigen Moment für den Angriff erkennen und der Verteidiger soll im richtigen Moment (weder zu früh noch zu spät) darauf reagieren.

Diese Übungsform erfordert bereits ein gutes Verständnis für die Grundtechniken, um verletzungsfrei zu trainieren.

Die höchste Form letztlich ist der Freikampf. Hier kommen alle vorgenannten Punkte zusammen. Der Angreifer muss die Lücke in der Deckung des Gegners finden und erkennen und sofort für seinen Angriff auszunutzen, der wiederum vom Gegenüber optimalerweise abgewehrt und gekontert wird.

Die korrekte Ausführung erfordert viel Erfahrung und ein vertieftes Verständnis der Grundtechniken. In vielen Sportwettkämpfen geht es in erster Linie darum irgendwie zu treffen. Nach altem Verständnis ist aber nicht das “ob” sondern das “wie” entscheidend. Ein Schlag soll den Kampf entscheiden. Deshalb wird insbesondere in den traditionellen Karate-Vereinen besonderer Wert auf die Technik gelegt, die perfekt ausgeführt und sehr kraftvoll im richtigen Moment ungehindert das Ziel erreichen soll.

Je nach Karate-Stilrichtung wird die Technik übrigens kurz vor dem Ziel entweder abgestoppt (z.B. klassisches Shotokan) oder teilweise auch im Vollkontakt durchgezogen (z.B. Kyokushinkai).

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Ab welchem Alter Kampfsport für Kinder?

Eine gute Frage, die aber nicht so einfach zu beantworten ist. Wir haben auch schon Kinder in unserem Verein gehabt, die mit 4 Jahren angefangen haben zu trainieren. Das ist grundsätzlich kein Problem. Es gibt grundsätzlich keine Altersbeschränkung, denn man kann dies nicht direkt am Alter des Kindes festmachen, sondern wohl eher an dessen geistigen und körperlichen Entwicklungsstand.

Die eigentlich wichtigere Frage ist jedoch, was ist das Ziel des Trainings?

Soll das Kind lernen, aktiver zu werden? Soll es lernen, sich zu verteidigen? Soll es einfach mehr Selbstbewusstsein entwickeln?

Gründe, um mit dem Kampfsporttraining anzufangen, gibt es sehr viele.

Auf keinen Fall aber sollte der Ehrgeiz der Eltern über das Wohl des Kindes gestellt werden. Gerade in jungen Jahren kann mehr sehr viel kaputt gemacht werden. Der kindliche Körper ist noch sehr anfällig und ein falsches Training kann sich auf die spätere Entwicklung sehr nachteilig auswirken, ebenso wie ein richtiges Training eine sehr viele Positives und Gutes für die Entwicklung bewirken kann.

Zu bedenken ist ferner, dass Kinder in jungen Jahren verschiedene Bewegungen nicht so einfach umsetzen können. Andererseits haben sie aufgrund einer deutlich größeren Flexibilität bei der Ausführung verschiedener Techniken gegenüber älteren Kindern / Erwachsenen unbestreitbare Vorteile.

Ich würde folgendes empfehlen:

Am besten ist, man geht mit dem Kind einfach einmal beim Training vorbei. Zunächst sollte man sich das Training anchauen oder bei Interesse könnte man ja vielleicht sogar gemeinsam mit dem Kind beim Training mitmachen … Erfahrungsgemäß brauchen kleine Kinder eine Bezugsperson. Hier hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, wenn ein Elternteil ebenfalls mit ins Training einsteigen würde.



Waffenrecht – Sinn und Unsinn

PolizeikelleÜber Sinn und Unsinn des deutschen Waffenrechts ist schon viel gestritten worden. Und tatsächlich die Frage nach dem Sinn nationaler Sonderregelungen und den Auswüchsen, die manche Regelungen mittlerweile angenommen haben, stellt sich nicht nur zwangsläufig, nein, sie drängt sich vielmehr geradezu auf.

Nehmen wir beispielsweise die Kama aus dem Kobudo-Bereich. Die Kama ist hierzulande ausschließlich als Waffe bekannt. In Wahrheit ist sie aber nichts anderes als ein Sichel, die in ihrem Herkunftsland Japan auch heute noch in jedem Heimwerkerladen als Gartengerät zu bekommen ist.

Gehen wir weiter zum Nunchaku. Ein Nunchaku ist nichts anderes als ein kleiner Dreschflegel. Niemand käme auf die Idee, einen Dreschflegel primär als Waffe einzustufen. In Deutschland gehört das vor allem durch Bruce Lee Filme bekannt gewordene Nunchaku sogar zu den verbotenen Waffen. Verboten wurde das Nunchaku interessanterweise aber eben nicht wegen seiner enormen Schlagkraft – nein es wurde als Würgewaffe verboten. Nach Ansicht der Behörden besteht die Möglichkeit, dass mit der die beiden Schlagstöcke verbundenen Kette der Einsatz als Würgewaffe ermöglicht würde. Den Gipfel der Absurdität erreichte das BKA als auch die sogenannten Soft-Nunchakus vor einigen Jahren verboten wurden. Diese Soft-Nunchakus besaßen nicht nur eine Sollbruchstelle sondern waren darüber hinaus derart lose miteinander verbunden, dass jeglicher Einsatz als Würgewaffe von vornherein ausgeschlossen war. Trotzdem wurden auch diese so eindeutig als Sportgerät einzustufenden Soft-Nunchaku verboten.

Während in Deutschland Erwerb und Besitzvon Nunchakus – gleicher welcher Art – unter Strafe steht, können in jedem Land rings um Deutschland herum sogar die aufgrund ihrer Schlagkraft als potentiell tödlich einzustufenden “echten” Nunchaku völlig legal erworben werden. Welchen Sinn macht eine solche nationale Lösung angesichts der so oft proklamiertrn Einheit in der europäischen Union?

Unlängst ereilte die als Kyoketsu-Shogei bekannt Ninja-Waffe (ein Haken, an dem eine Kette befestigt ist) ebenfalls das Verbot als Würgewaffe, wobei hier anders als beim Nunchaku ein derartiger Einsatz wirklich möglich und auch vorgesehen ist, wenngleich dies nur eine von mehreren Möglichkeiten ist. Hauptziel dürfte es wohl gewesen sein, den Gegner kampfunfähig zu machen.

Gehen wir weiter zu den Shuriken. In Deutschland gehören selbst Gummi-Shuriken zu den verbotenen Waffen. Der Einsatz von Shuriken erfordert einiges an Geschick und Können und ist alles andere als leicht. Wieso gehören Shuriken zu den verbotenen Waffen, während Wurfmesser weiter erlaubt sind? Die Logik ist nicht ganz einsichtig. Bis vor einigen Jahren waren Shuriken als Sportgeräte grundsätzlich als Attrappe – selbst als stumpfer Metall-Shuriken – erlaubt. Während zwischenzeitlich alle Arten von Shuriken verboten sind, können in Deutschlands Nachbarländern sogar rasiermesserklingenscharfe Shuriken völlig legal erworben werden.

In Bezug auf Messer wurde eine eigenartige Längengrenze eingeführt, ab der Messer nur noch beschränkt mitgeführt bzw. überhaupt erworben werden dürfen. Ein Messer ist unabhängig von seiner Länge potentiell immer tödlich. Insofern erscheint mir eine Längenbegrenzung wenig Sinn zu ergeben. Die beliebten Butterfly-Messer sind in den meisten unserer Nachbarländer frei erhältlich. Ich persönlich sehe von einem Butterfly-Messer keine größere Gefahr ausgehen als von jedem anderen Messer. Begründet wird hier das Verbot insbesondere mit dem Umstand, dass ein Butterfly-Messer einen überraschenden, nicht sofort als Waffe und damit Gefahr erkennbaren Gegenstand darstellt. Messer einer größeren Länge sind aus meiner Sicht eine zumindest ebenso große Gefahr wie Schwerter. Während Messer einer bestimmten Länge mit feststehender Klinge verboten sind, haben die Behörden gegen Schwerter nichts einzuwenden. Die Situation ist verzwickt und nicht wirklich logisch zu erklären.

Während im Kampfsport eingesetzte Waffen immer häufiger mit Verboten belegt und damit tausende Kampfkunstanhänger entweder in ihren Möglichkeiten beschränkt oder in die Illegalität getrieben werden, zeigen sich die eigentlichen Gesetzesbrecher als wegen derer diese Gesetze eingeführt wurden gänzlich unbeeindruckt.

Warum bei Schusswaffen vergleichsweise lockere Regelungen bestehen ist wenig einsichtig. Während der Einsatz vieler Kampfsportwaffen ohne entsprechendes Training wenig Erfolg verspricht, kann jedes Kind eine Schusswaffe bedienen. Um Kampfsportwaffen richtig einsetzen zu können ist meist ein hohes Maß an Können gefragt, das wiederum viel Trainingsfleiß voraussetzt, welchen wohl die wenigsten kriminellen Elemente, wegen derer viele Waffen angeblich verboten wurden, aufzubringen bereit sind.

Letztlich halte ich nationale Alleingänge nicht nur für gefährlich sondern auch für wenig zielführend. In Bezug auf das Waffenrecht sollten europaweit einheitliche Regeln geschaffen werden. Ansonsten besteht bereits durch Überschreiten einer Grenze die Gefahr von unbeabsichtigten Gesetzesverstößen. Ferner können nur so die in anderen Staaten möglicherweise legalen Bezugsquellen für im eigenen Land verbotene Waffen geschlossen werden.



Kampfsport ist gut gegen Kopfschmerzen

Wer sich in asiatischen Kampfkünsten übt, leidet weniger unter Kopfschmerz und Migräne. Dieser Sport führt zu einer Abhärtung, die dem ganzen Körper nützt, berichtet die deutsche “Apotheken Umschau”. Forscher des Universitätsklinikums Münster fanden demnach heraus, dass Kung-Fu-Training die Schmerzhemmung stark aktiviert, auch in Regionen wie dem Kopf, der bei den Übungen gar nicht berührt wird.

In vielen asiatischen Kampfkünsten gehört es traditionell zum Training dazu, sich Schmerzen zuzufügen, um auf Dauer gegen Schmerzen abgehärtet zu sein. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Münster haben jetzt experimentell untersucht, wie sich dieses sogenannte Abhärtungstraining auf die Schmerzempfindung auswirkt.

Wie die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) mitteilt, befragten die Münsteraner Forscher dazu über 100 Sportler in Deutschland, die asiatische Kampfkünste ausüben.

“Dabei gab die Mehrheit an, dass sich durch die Abhärtungsübungen sowohl die Schmerzintensität als auch die affektive Bewertung von Schmerzen verändern würde. So berichteten viele Sportler, dass der Schmerz zwar noch gespürt, die Ausübung des Sports aber nicht mehr beeinträchtigt wird,” sagte Professor Stefan Evers, Vizepräsident der DMKG und Leiter der Studie. Es könne also sein, dass die Aktivierung schmerzhemmender Systeme durch Zufügung von Schmerzen langfristig auch zu einer positiven Beeinflussung von Kopfschmerzen führt.

Bei Probanden, die regelmäßig Kung Fu betreiben, untersuchten die Wissenschaftler dann im Verlauf solcher Abhärtungsübungen, wie sich Schmerzschwellen verändern. Dabei fanden sie heraus, dass nicht nur die Schmerzschwellen am Körper durch das Training ansteigen – dies bedeutet, dass ein Reiz immer stärker werden muss, um denselben Schmerz zu erzeugen – sondern, dass auch die Schmerzschwellen im Gesicht ansteigen, obwohl das Gesicht bei den Übungen gar nicht berührt worden ist. Die Gesichtsregion wird vom Nervus trigeminus versorgt, der auch für Kopfschmerzen verantwortlich ist. Die Abhärtungsübungen, die in dieser Studie ausschließlich an den Armen und Beinen durchgeführt worden waren, führten also auch dazu, dass die Schmerzempfindung bei Kopfschmerzen nachließ.

Es soll nun systematisch untersucht werden, ob eine kontrollierte Aktivierung der Schmerzhemmung auch langfristig therapeutisch in der Kopfschmerztherapie genutzt werden kann.



Quelle/Inspiration: Budoten (www.budoten.de)
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